Hermann Kurz

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Hermann Kurz
Der gebürtige Reutlinger Hermann Kurz (* 30. November 1813 in Reutlingen; † 10. Oktober 1873 in Tübingen) war ein deutscher Schriftsteller der Schwäbischen Dichterschule, Publizist und Übersetzer. Er ist Vater von Isolde Kurz.

Nach ihm benannt sind die Hermann-Kurz-Straße und die Hermann-Kurz-Schule. Eine Büste auf der Planie erinnert an ihn.

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Er besuchte die Maulbronner Klosterschule und begann im Anschluss an das Landesexamen ein Theologiestudium in Tübingen. Schon damals wurde er durch Übersetzungen bekannt und legte schließlich 1835 das theologische Examen ab. Für wenige Monate arbeitete er daraufhin als Vikar in Ehningen, wechselte jedoch nach Stuttgart, wo er als freier Schriftsteller Übersetzungen verfasste. 1860 erhielt er den Ehrensold der Schiller-Stiftung und 5 Jahre später den Ehrendoktor der Universität Rostock. Er veröffentlichte ebenso einige Werke, u.a. „Schillers Heimatjahre“ (1843), „Der Weihnachtsfund“ (1856) und „Die beiden Tubus“ (1859).


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