Echaz
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[Bearbeiten] Geographie
Die Quelle der Echaz befindet sich im südlichen Ortsteil von Honau, der Gemeinde Lichtenstein. Von dort aus fließt sie weiter durch den Ortsteil Unterhausen, die Städte Pfullingen und Reutlingen und mündet bei Kirchentellinsfurt in den Neckar.
Die Quelle bei Honau liegt 577 m ü. NN., die Mündung in Kirchentellinsfurt bei 306 m ü. NN. Mit einer Länge von 23 Kilometer weist die Echaz somit ein Gefälle von 271 Höhenmeter auf. Im Mittel liefert die Echazquelle etwa 680 Liter pro Sekunde.
[Bearbeiten] Geschichte
Bereits im 5. und 6. Jahrhundert gründeten Alemannen erste Siedlungen an der Echaz. Auch die Ursprünge von Reutlingen gehen auf diese Siedlungen zurück.
Das Gefälle der Echaz wurde bereits im 11. Jahrhundert durch Mühlen und Räderwerke entlang der Echaz nutzbar gemacht.
Urkundlich erwähnt ist um 1320 die Reutlinger Lohmühle, der Name selbst gibt bereits Hinweis auf die älteste Zunft in Reutlingen, die Gerberei. Die zermahlene Rinde von Eichen und Fichten wird als Gerblohe bezeichnet und diente zur Lederherstellung.
[Bearbeiten] Heute
Auch heute wird die Kraft des Echazwassers zur Energiegewinnung genutzt. So wird am Reutlinger ZOB Strom für 30 Haushalte produziert. Und auch am Lohmühlenwehr neben dem RMC-Heim steht eine moderne Kaplan-Rohrturbine, die durch das dortige Gefälle von 4,2 m jährlich 320.000 kWh Strom erzeugt.
[Bearbeiten] Echazuferpfad
An der Kreuzung Lindachstraße/Lederstraße beginnt der Echazuferpfad direkt an der Echaz und führt an dieser entlang, bis der Pfad wieder in die Lederstraße mündet.
[Bearbeiten] Web-Links
Echaz in der Wikipedia
Echazuferpfad
Wasserkraftwerk am Lohmühlewehr